Regelungen für Wissenschaftler und Studenten

Theoretisch könnte ein deutscher Wissenschaftler gegenüber der Hochschule von seinem negativen Publikationsrecht Gebrauch machen und Ergebnisse schlicht verschweigen, während das Unternehmen einen Vertrag mit der Hochschule geschlossen hat.

Aus Unternehmenssicht sollte daher darauf geachtet werden, dass der Wissenschaftler sich gegenüber der Hochschule als Auftragnehmer zur Durchführung der Arbeit verpflichtet und auf sein negatives Publikationsrecht verzichtet. Im Gegenzug wird in der Regel die Verwendung der Ergebnisse im Rahmen von Forschung und Lehre eingeräumt.

Es sollte außerdem vorab definiert werden, welches Hochschulpersonal am Projekt arbeitet bzw. Zugriff auf Ergebnisse hat. Für den Fall, dass nicht angestellte Studenten einbezogen werden, sollte bei Schweizer Hochschulen auf eine Vereinbarung zum Umgang mit Schutzrechten entsprechend der internen Regelungen geachtet werden. Bei deutschen Hochschulen sollte eine geeignete Vereinbarung mit beteiligten Studenten getroffen werden, die auch eine marktübliche Vergütung für den Fall einer Inanspruchnahme von Erfindungen vorsieht.

Haben Sie noch Fragen? Die Ansprechpartner im Team Wissenstransfer helfen Ihnen sehr gerne weiter.

Zuletzt aktualisiert am 24.04.2019 von Sönke Voss.

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